Freitag, 21. Mai 2010

Becoming an adult

Heute traf mich die absolute Erkenntnis, dass unsere Erde leider den falschen Namen trägt, eigentlich sollte sie Venus heißen; schließlich herrschen die Frauen doch indirekt über die Erde und von daher wäre Venus ein passender Name, finde ich. Zugegeben,den Namen Erde assoziiert man die meiste Zeit auch nicht mit dem berühmten Y- Chromosom des männlichen Humanuiden aber wird der Gesellschaft doch immernoch in aller Bequemlichkeit vermittelt, dass Männer die Führungskräfte und die geeigneten Wesen für Führungspositionen sind? Das ich nicht lache! Meiner Meinung nach sind die meisten Männer geistig im zarten Alter von 7 Jahren mit der irrwitzigen Idee, dass es doch noch die Powerrangers und Badman gibt, in ihrer Entwicklung stehen geblieben und lediglich das Glück, sich körperlich an ihr eigentliches biologisches Alter anzupassen und den gereiften, männlichen Körper einer "Führungskraft" zu bekommen. Des weiteren wird durch uns Frauen immer weiter festgestellt, dass Man(n) in seiner Rolle als Kleinkind ganz gut klarkommt, solange Frau sich um die wirklich wichtigen Dinge kümmert und das eigentlich dem Manne zugesprochene Zepter in die Hand nimmt. Emanzipation ist das Stichwort und den Männern seien noch ein paar Jahre in ihrer fiktiven Führungsposition gegönnt, letztendlich werden sie irgendwann ihre Meetings vergessen, weil sie im Rausch von Warhammer, Pokemon und Pizza nicht mehr auf ihre Assitentin/ Ehefrau/ Mutter hören.
An diesem Tag wird die Erde eine Frau, glaubt mir Mädels!

Eure Fay

Freitag, 7. Mai 2010

When I was a child

Wenn man noch ein Kind ist, gibt es ja diese berühmten Phänomene in der Erziehung. Eines ist zum Beispiel die altbekannte Situation, in der einer Mutter von irgendeiner anderen superschlauen Person geraten wird, ihrem Kind nicht länger zu verbieten, sich von der Herdplatte fernzuhalten, um Verbrennungen zu vermeiden, sondern dieses einfach mal auf die Herdplatte fassen zu lassen, wenn es immernoch nicht auf die Mutter gehört hat....gesagt, getan: Das Kind fässt auf die Herdplatte, verbrennt sich und das Geschrei ist groß! Das gewünschte Resultat: das Kind wird diese Herdplatte erstmal meiden, weil es Angst vor dem Schmerz hat. Kinder sind in dieser Hinsicht weiser als Erwachsene, weil sie aus ihren Fehlern lernen und versuchen eine Wiederholung dieser Fehler zu vermeiden....
Ist man aber erstmal erwachsen, verlernt man diese Weisheit sehr schnell und ist sich zusätzlich meist sogar im Vorwege darüber bewusst, dass die folgende Tat Folgen nach sich ziehen wird. Der Erwachsene pfeift auf diesen instinktiven Impuls und stürzt sich motiviert ins Leben. Geführt und getrieben von Emotionen und Verlangen versucht man sich selbst zu finden, unermütlich auf der Suche nach dem, was man für sich selbst als richtig empfindet...schade für den, dessen Vorstellungen und Ideale wandelbar sind wie ein Chamäleon auf Höchstform. Dieser Mensch befindet sich per sofort in einer emotionalen Krise, wie man es nennen könnte, oder aber auch in einem Zustand des Adrynalinkicks, immer in Bewegung, die Intention vor Augen, das Optimum zu erreichen, sei es in der Liebe, im Job oder einfach in jeder Phase seines Lebens die perfekte Wahl getroffen zu haben.

Die perfekte Wahl....ein Widerspruch in sich, wie ich finde. Schließlich kann ein Entschluss doch nicht perfekt sein, wenn es noch eine weitere Option gegeben hat. Vor- und Nachteile sind hier die Stichwörter, die wohl den wichtigsten Bestandteil in der Entscheidungsfindung manifestieren. Das Leben scheint wohl ein einziger Vor- aber auch Nachteil zu sein, also haltet Ausschau nach den Vorteilen, sie bingen euch weiter und geben euch am Ende die Zufriedenheit und das Gefühl der Geborgenheit, wie man sie als Kind empfunden hat.

Eure Fay

Mittwoch, 5. Mai 2010

WiseWords

Ein guter Freund hat mir mal gesagt, jemanden zu lieben sei wunderbar und bringe ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit mit sich. Beziehungen seien ein wichtiger Teil der menschlichen Bedürfnisse… eine Aussage, die ich voll und ganz unterstützen würde? Nein! Ich unterstütze sie auf jeden Fall. Aber wie ist das nun mit dem verliebt- sein? Der Schwärmerei? Den Träumen, von denen keiner erzählt, weil er selber nicht glauben kann oder will, wie sich derartige Gedanken so in seinen Kopf schleichen konnten? Auch diese Gefühle seien wichtig… Der Meinung ist zumindest der gute Freund…er muss es ja wissen, schließlich sind gute Freunde dafür da, oder? Ich glaube, er weiß es auch, mein Gefühl stimmt ihm zu und lässt man sich nicht von seinen Gefühlen auf dem Weg des Lebens begleiten? Solange man den Weg nach Hause noch weiß, darf man ja auch mal in eine andere Richtung fahren…nur mal so, nur um zu sehen, was in der Ferne auf einen wartet. Und blickt man dann stets zurück, wird man immer wissen, wo man hergekommen ist. Genauso ist das Leben doch, wie sonst könnte man Erfahrungen sammeln, von Erlebnissen berichten, um am Ende auf ein erfülltes Leben zurückzublicken? Doch irgendwie ist da immer die Angst… die Angst vor Veränderungen, die Wandlung der eigenen Identität und die Möglichkeit den Weg zurück nicht mehr zu finden. In diesen Momenten ist es verdammt gut, jemanden zu haben, der die Hand nach einem ausstreckt und weiß, in welche Richtung man gehen soll. Veränderungen prägen die Seele, die Einstellung und die Gefühle eines Menschen und es bedarf vieler Geduld und Verständnis, um damit zu leben und sich selbst zu akzeptieren. Schon als Kind verzerrte man sich immer nach den Dingen, die man nicht haben durfte, ich glaube, diese Eigenschaft ändert sich nie. Und wenn man es dann hätte, wäre ja auch der Reiz weg, oder? Aber warum Schwierigkeiten aus dem Weg gehen? Sind sie nicht dafür da, um aus uns den Menschen zu machen, der sich tief in uns verbirgt. Fehler sind doch auch ein Teil des Lebens und niemand ist fehlerfrei, aber die Welt ist einfach nicht darin geübt zu verzeihen. Der Mensch ist einfach von Natur aus immer ein bisschen nachtragend.

Vielleicht ist das Leben ja doch wie eine Pralinenschachtel und Tom Hanks hatte Recht in „Forest Gump“. Man weiß wirklich nie, was man bekommt oder wann man es bekommt. Und wenn man es dann bekommt, ist es der falsche Augenblick. Das ist doch nicht fair. Doch wie definiert das Leben Fairness? Ich glaube gar nicht… weil das Leben einfach nicht fair ist oder auch einfach nicht fair sein kann… Wer hätte dann Vorrang, schließlich geht es hier nicht um „im Zweifel für den Angeklagten“! Hier zählt nur Härte und Durchhaltevermögen. Jeder ist seines Glückes Schmied oder so ähnlich, wie auch immer. Aber es scheint auch was dran zu sein, sonst müsste man nicht immer so viele Entscheidungen treffen. Und dann müssen diese ja in jenem Augenblick auch irgendwie richtig sein. Bloß wie sieht es bei mir aus? Ich weiß im Moment gar nichts, nicht was ich will, nicht wer ich bin, nicht wohin ich will. Ich will nur Veränderungen, in welche Richtung sie sich auch bewegen. Ich will einfach mehr als jetzt. Die Welt hält im Moment soviel mehr für mich bereit. Ich hab endlich die Chance, was aus mir zu machen. Doch warum ist es der eigentlich falsche Mann, der mir im Moment das gibt, was ich möchte oder was ich so lange begehrt habe.

Samstag, 1. Mai 2010

Thinking

Im Augebblick versuche ich noch zu ergründen, wie das hier alles funktioniert....aber da steig ich schon noch durch^^